Erntezeit – Genusszeit

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Am Wochenende haben wir im Garten noch einige Wildkräuter geerntet und daraus ein Pesto hergestellt. So kann man am Abend, wenn es mal wieder schnell gehen muss, eine leckere Pasta-Variante zaubern.

In dem Pesto sind Kapuzinerkresse, Rucola, Löwenzahn, Spitzwegerich und Schnittknoblauch verarbeitet worden. 

Weil ich Pinienkerne meistens gar nicht so mag und das es regional keine Pinien gibt, nehme ich meist Walnuss- oder Haselnusskerne fürs Pesto.  Da unser Garten uns in diesem Jahr auch mit schönen Chillis beschenkt hat, ist auch ein Stückchen davon im Pesto gelandet.

Ich habe ca. 100 g Kräuter, 30 g Nüsse (wer mag kann diese trocken in der Pfanne leicht anrösten), ein Stück Chilli (je nach Schärfegrad und Geschmack), gutes Olivenöl in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab vermischen.  Eine Handvoll geriebenen Käse dazu. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, wenn nötig. Fertig!

Es ist für mich immer etwas schwierig, genaue Rezepte zu posten, da ich meist so nach Gefühl die Zutaten mische und experimentiere immer etwas herum.

Viel Spaß beim ausprobieren und schmecken lassen.

Eure Sonja

Erntezeit

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In diesem Jahr hat uns uns Quittenbäumchen SEHR reich beschenkt. Wir haben es an allen möglichen Stellen abgestützt und doch sind leider ein paar Ästchen unter der wundervollen Last zusammengebrochen.
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Die erste Ernte habe ich stolz nach Hause getragen verarbeitet. Neben Marmelade mit Pflaumen gemischt, Quittenmus und Liköransatz hab ich auch wieder für die Hausapotheke gesorgt. Eine Quitte ist in Honig eingelegt worden. Nur das Fruchtfleisch. Die Schale habe ich in Olivenöl angesetzt und nach 2 Wochen wird das Öl abgeseiht. Ich verwende es gerne in der Kosmetik. Mit den Kernen soll man ein Haargel herstellen können. Das will ich unbedingt noch ausprobieren.

Für den „Quitten-Honig“ habe ich das Fruchtfleisch in kleine Stücke geschnitten und mit dem Honig verrührt. Schon nach kurzer Zeit wird dieser ganz flüssig und duftet toll nach dem unvergleichlichen Quitten-Aroma. Den Honig kann man im Tee oder einfach auf Brot genießen. Die Quittenstifte schmecken schon nach ein paar Tagen ganz fein und süß. Echt lecker!

Da ich nicht alle Quitten selber verarbeiten konnte, haben sich Nachbarn, Arbeitskollegen und meine Lieblings-Imkerin über die wunderbar duftenden Früchte gefreut. 

Was macht Ihr mit Quitten?

Ich freu mich über weitere Anregungen, denn es hängen immer noch ein paar Früchte am Strauch und wollen am kommenden Wochenende geerntet und verarbeitet werden.

Eure Sonja

 

Hiddensee-Impressionen

Ich durfte wieder an einem meiner Lieblingsorte sein und dort zudem mit interessierten Menschen Kräuterspaziergänge erleben.

Gerne möchte ich Euch an ein paar Eindrücke diese tollen Insel vermitteln und Euch natürlich einladen, die Sonneninsel Hiddensee und ihre Natur zu erleben. Auf eigene Faust oder im nächsten Jahr gerne wieder mit mir zusammen.

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Am Anreisetag wurde ich schon mal mit einem grandiosen Sonnenuntergang über Neuendorf empfangen.  Ich bin immer wieder von den Farben fasziniert, die man dort erleben kann. Nicht umsonst haben sich viele Künstler und die „Malweiber“ gerne dort aufgehalten.

Weißdorn
Bei diesen leuchtenden Farben freut sich das Herz gleich mehrfach. Man kann vom Weißdorn die Blätter, Blüten und Früchte verwenden. Wobei es Menschen gibt, die den Geruch der Weißdornblüte mit „Fisch“ vergleichen. Die Früchte schmecken toll, wenn man sie z.B. mit Äpfel zusammen verkocht und das Mus durch ein Sieb passiert. Und wenn man ganz fleißig sein mag, kann man aus den Kernen des Weißdorn auch ein Kernkissen herstellen und dieses ähnlich verwenden, wie ein Kirschkernkissen. Hab ich persönlich noch nicht probiert, aber steht auf der „muss-noch-ausprobiert-werden-Liste“.
Schlehe
Ein Traum in Blau. Auch wenn man am liebsten gleich die leuchtenden Früchte der Schlehe in den Mund stopfen möchte. So lange noch kein Frost da war, hat man nach dem „Genuss“ der ersten Beere ein ziemlich pelziges Gefühl im Mund. Für den Liköransatz kann man die Früchte gleich so verwenden. Für Fruchtaufstriche oder Deserts sollten die Beeren aber einen mehrtätigen Zwischenstopp im Frostfach machen.

 

Wildfrucht-Farbexplosion
„Hoch stand der Sanddorn am Strand von Hiddensee“ Leider geht es dem Sanddorn gerade schlecht. Es hat sich ein Pilz eingeschleppt und viele Sträucher sterben ab. Es ist zu hoffen, dass der Bestand sich erholt.
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Leider war auch immer mal eine Menge Plastikmüll am Strand zu finden. Und besonders ärgerlich und eklig finde ich die Zigarettenkippen. Die verrotten nämlich NICHT! Auch Hundehaufen in Plastiktüte und dann in die Gegend geworfen ist ziemlich blöd!!! Dann verrottet nämlich der Haufen auch nicht bzw. erst dann, wenn die Plastiktüte zu Mikroplastik zerfallen ist. Ich habe immer einen Beutel dabei und während andere Leute mit Fossilien, Hühnergöttern oder gar Bernstein vom Strand kommen, hab ich meinen Beutel mit Müll gefüllt. Mir machen auch lange schon die Blicke der Leute nichts mehr aus. Ich freue mich ehr über jedes Teil, das ich finde und das dann nicht in einem Fisch- oder Vogelmagen landet.
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Aber auch eine besondere Rarität durfte ich an der Steilküste finden: Den Meerkohl Diese Pflanze ist GESCHÜTZT!!!! Also wenn Ihr sie dort findet, bitte NUR ANSCHAUEN!!! Früher wurde dieser – wie man sagt – sehr salzige und wohlschmeckende Kohl, natürlich gegessen oder abgeweidet. Dadurch ist der Meerkohl europaweit streng geschützt. Ich hab mich sehr gefreut, gleich mehrere Expemplare finden und bewundern zu dürfen.

Blütensalz – leuchtende Farben für Kochtopf und Seele

Es ist sooo heiß!

Aber nur im Schatten rumlungern und gar nichts machen, bringe ich irgendwie auch nicht übers Herz. Trotz der Trockenheit leuchtet es gelb und orange in meinem Garten. Die Ringelblumen stehen gerade schön in Blüte, auch wenn es nicht so viele sind, wie sonst.  Da ich diese tollen Farben einfangen und für den Winter konservieren will und es zum Trocken für Tee leider nicht genug blüten sind, habe ich mich für die Salzherstellung entschieden.

Auch wenn es ein bißchen anstrengend ist, bei den Temperaturen zu mörsern, so ist mir dieses leuchtende Ergebnis jeden Schweißtropfen wert und ich kann mich in der dunkleren Jahreszeit noch an der Leuchtkraft der Sonne erfreuen.

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Das Salz verwende ich gerne im Salat. Die eingefangenen Farbstoffe sind nicht nur schön anzusehen, sondern sind auch noch gesund.

Was macht Ihr alles aus Ringelblumen?

Eure Sonja

 

 

 

Langer Tag der Stadtnatur 2018

Beim „Langen Tag der Stadtnatur 2018“ war ich ja in der Kleingartenanlage Hoffnung e.V. tätig.  Dort habe ich auch meinen eigenen Garten und wir kämpfen – wie viele Berliner Kleingartenanlagen – um den Erhalt unserer Anlage.

Ich freue mich daher sehr über den Artikel, der über unsere Aktion entstanden ist.

http://www.gartenfreunde-pankow.de/news/langer-tag-der-stadtnatur-in-der-kleingartenanlage-hoffnung-evwas-fuer-ein-wochenende/3258

 

Kommt doch im nächsten Jahr auch vorbei!

Ich freu mich auf Euch!

Stadt-Impressionen

Auch wenn Berlin, wie weite Teile des Landes, unter dieser extremen Trockenheit leiden, so finden sich immer noch grüne Ecken und ganz tapfere, wilde Pflanzen am Wegesrand, die diesen Wetterextremen trotzen.

Ich war mal wieder mit dem Rad in der Stadt unterwegs und möchte Euch gerne mit auf Tour nehmen.

Schaut selbst, was es alles zu entdecken gibt:

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Natternkopf und Königskerze leuchten um die Wette, obwohl es drumherum schon recht traurig und trocken ist.

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Die wilde Möhre mag es offenbar heiß und trocken. Spannend finde ich ja immer, dass sie mit der schwarzen Blüte in der Mitte den bestäubenden Insekten suggeriert, „es ist schon wer da“. Kennen wir ja selber, dass wir nicht gerne in ein Restaurant gehen, in dem sonst niemand ist. 😀

Hübsch ist auch das „Herzchen“  mit Häkeldeckchen drumherum, links oben in der Ecke.

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Klette, Beifuß und Distel haben noch überlebt. Jedes Grashälmchen drum herum ist schon verendet. Mal sehen, wie lange sie bleiben dürfen, bis jemand alles „ordentlich“ macht und auch die letzten Kämpfer am Wegsrand abmäht. Da bin ich froh, dass Berlin kein Geld hat, um die Grünflächen zu „pflegen“……

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Und wenn ich in meinem Garten angekommen bin, kann ich mich am Himbeer-Duft dieser Rose und Lavendel berauschen.

Stadtnatur hat wirklich reizvolle Seiten!

 

Apropos „Stadtnatur“!!!

Fühlt Euch herzlich eingeladen zum „Langen Tag Der Stadtnatur“.

Ihr findet mich am 16. und 17.Juni in der Kleingartenanlage Hoffnung e.V.  in Französich Buchholz.

Kommet zu Hauf!

https://www.langertagderstadtnatur.de/angebote/details/3236

Ich freu mich auf Euch!

Eure Sonja

 

 

 

 

ENDLICH Frühling in Berlin

Da lacht das Herz der Kräuterfreunde! ENDLICH Frühling und die Stadt wird ENDLICH wieder bunt.

Ich möchte Euch gerne meine Funde von heute zeigen. Immer wieder bin ich erstaunt, was in der Stadt so alles wächst. Sicherlich verwende ich keine Kräuter, die an den Magistralen stehen. Aber daran erfreuen, was da so alles zu finden ist, kann ich mich trotzdem.

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Gelbe Buschwindröschen….. wunderschön anzusehen, aber bitte NICHT essen. Sie sind giftig, wie alle Hahnefußgewächse.  Aber anschauen und sich an den Farben freuen, ist absolut erlaubt! 

 

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Die Mahonien sind kurz vor der Blüte. Ich freue mich im Frühling über die tolle Farbe und im Herbst auf die Früchte, die ich mit in Marmeladen verarbeite. 
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Giersch, Giersch, Giersch…. so ein wunderbares Frühjahrsgemüse. Dem Gärtner ein Graus, dem Wildkräuterkenner eine Delikatesse. Aber auch hier nehme ich die Pflanze lieber aus dem Garten als von der Straße. Rate ich auch allen Gärtnern… nicht drüber ärgern sondern lieber aufessen ! Echt!

Es macht so Spaß die Stadt auf diese Weise zu entdecken.

Schaut einfach immer mal bei „Termine / Veranstaltungen“ und begleitet mich auf einer Tour durch das grüne Berlin.

Bis bald

Eure Sonja