Fruchtaufstrich mit Brombeeren, Pflaumen und Rumfort-Aprikosen

Es ist ERNTEZEIT!

Da wollen die Früchte geerntet und natürlich auch verarbeitet werden.

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Gerade werden die Brombeeren reif. Das sind richtige Vitaminpakete. Wir haben Vitamin A, B, C und E enthalten. Aber was die Beeren auch ausmacht, ist die tolle Farbe. Okay…. wenn man sie auf der Kleidung hat, ist das oft nicht erwünscht und geht auch schwer wieder raus. Zitronensaft und Sonnenlicht wirken da oft kleine Wunder, wenn mal was auf dem Shirt gelandet ist.  Der blau-schwarzen Farbstoff der Brombeere kommt durch die Farbstoffe (Anthocyane). Diese Farbstoffe sind auch sehr gesund, denn sie helfen im Körper bei der Abwehr von „freien Radikalen“ und stärken somit unser Immunsystem.

Also versuche ich so viel wie möglich von den tollen Früchten roh zu essen, aber bei meinem großen Strauch (den ich mir zwar mit einer Gartennachbarin teile) schaffen wir das immer gar nicht. Da wird Saft, Gelee, Marmelade und auch mal ein Likörchen hergestellt. Aber immer hängen in der Haupterntezeit wieder reife, tiefschwarze Beeren am Strauch und wollen verarbeitet werden.

Gestern wollte ich mal wieder den Kochtopf „schwenken“ und Brombeermarmelade kochen.  Offenbar hatte aber die Nachbarin am Vortag schon mal geerntet, sodass es ausnahmsweise mal eine ehr kleine Menge zu ernten gab.

Aber egal! Die vorhandenen Früchte waren sooo reif, dass sie mir praktisch vom Strauch in die Schüssel gefallen sind.  Eine Kollegin hatte mir ein paar Aprikosen aus dem eigenen Garten geschenkt, die – ebenfalls überreif – nach einer sofortigen Verarbeitung verlangten.

Mist…. immer noch keine 900 g. (Das ist derzeit meine bevorzugte Menge, denn dann brauche ich bei Gelierzucker 1:3 nicht wirklich rechnen….!

Ein Blick ins Frostfach bringt dann oft die Rettung. Da schlummerten nämlich noch Pflaumen der Nachbarin aus dem Vorjahr.

Schwupps hinein in den Topf und alle Früchte langsam aufgekocht und püriert. Ich mag nämlich die Brombeer-Kernchen nicht so gerne. Die minimiert man durch das Pürieren zumindest ein bisschen.

Gelierzucker dazu, nochmal nach Anleitung aufkochen und in saubere Gläser abgefüllt.

Ich kann Euch verraten, dass auch das wieder mal eine großartige Zufallskombination geworden ist.

Das Vorratsregal füllt sich langsam. Und ich freue mich später im Jahr über die Farben und Aromen, die man in dieser üppigen Zeit eingefangen hat.

Viel Spaß beim experimentieren an Topf und Kessel.

Eure Sonja

PS: Vielleicht habt Ihr Euch gefragt, was Rumfort-Aprikosen sind.  Der Ausspruch kommt von einer lieben Rheinischen Freundin. Oft hab ich sie nämlich früher nach Rezepten gefragt, wenn mir das gerade servierte Essen sehr gut geschmeckt hatte. Ihre gerne genommene Antwort war: „lag RUM und musste FORT“.

Guten Appetit!

 

 

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