Festes Shampoo selbst gemacht…

Ihr wisst ja, dass ich seit einiger Zeit versuche, Plastik zu vermeiden.  Das ist auch im Bad eine echte Mission.  Ich will einfach keine Plastikflaschen mit Shampoo mehr rumstehen haben. Also auf in die Probierphase und Alternativen gesucht.

Test 1: Haarseifen.  Leider sind die für meine Haare und bei dem harten Wasser in Berlin nicht für mich geeignet.  Auch noch mit einer „Sauren Rinse“ zu arbeiten ist mir einfach zu aufwendig. Ich brauche einfache Lösungen.

Test 2: Feste Shampoos. Es gab bei dm eines von der Hausmarke. Damit kam ich ganz gut zurecht. Meinen Haaren ging es gut. Was ich auch sehr angenehm fand, war der dezente Duft. Ich mag diese ganzen extremen Düfte nicht. Ich mag nicht nach künstlichen Fruchtaromen riechen. Zudem kann mein Mann das überhaupt nicht leiden. Nun hat dm aber aus dem Sortiment genommen. Auf Nachfrage, konnte man mir dafür keinen Grund nennen – zumindest in der Filiale nicht.  Alternativ gab es dort zwei andere feste Shampoos. Leider duften diese Produkte mir zu stark und irgendwie fühlen sich meine Haare damit auch nicht so gut an, finde ich.

Test 3: Wieder zurück zu meinem bisherigen Shampoo, in der Flasche. DAS ist absolut keine Alternative und der Test ist total fehlgeschlagen. Die Haare fanden es nicht gut und ich mag den Geruch nicht mehr. Ganz davon abgesehen, dass ich nicht regelmäßig wieder Plastikmüll im Bad produzieren will.

Also…. was jetzt???

Test 4: Festes Shampoo selber machen!  Den Test habe ich jetzt zwei Wochen durch. Und ich bin absolut begeistert. Meine Haare fühlen sich gut an und auch meine Friseurin war begeistert, wie toll meine Haare sich anfühlen. Natürlich teile ich gerne das Rezept mit Euch!

Ich hab das Rezept nicht selber erfunden! Daher hier der link zu smartikular.

Umweltfreundliche Bio-Haarwäsche: Shampoo-Bars selber machen

Ich habe keine Farbe und kein ätherisches Öl verwendet, weil ich einfach erstmal alles so ausprobieren wollte. Möglichst pruistisch.

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Hier das Ergebnis! Vier Shampoo-Bars. Ich hab mal durchgerechnet, dass die vier Bars zusammen rund 6.50 Euro kosten. Klar ist das nicht ganz wenig, aber die halten auch lange. Mein Mann benutzt die auch und es immer noch das erste Stück im Gebrauch.

Fazit bis hierhin:

Selbstgemachtes Festes Shampoo hat eine Zukunft in meinem Badezimmer.

Eure Sonja

Bärlauch satt!

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Heute war zwar das Wetter nur mäßig schön und hat sich schon als April vorgestellt, aber da ich meine Schnupfennase sowieso mal in die frische Luft tragen wollte, war ich heute im Bärlauch.  Es gibt ein paar „Felder“ in Berlin.

Aus verschiedenen Gründen bitte ich ausdrücklich darum, Bärlauch behutsam zu ernten.

1. wollen wir ja den Bestand schützen. Also ernten wir nur so viel, wie wir wirklich auch verwenden können und wollen. Auf keinen Fall ernten wir großflächig mit Messer, Sichel oder einem anderen „schweren“ Gerät.  Und ganz wichtig: Wir ernten NICHT in Naturschutzgebieten.

2. ernten wir die Bärlauchblätter einzeln! Das hat den Grund, dass wir jedes Blatt genau ansehen wollen, um sicher zu sein, dass es wirklich Bärlauch ist. Klar ist der Duft unverwechselbar. Aber wenn Ihr ein Blatt geerntet habt, riechen Eure Hände so stark, dass ein geruchloses Blatt nicht mehr auffällt.

3. wir ernten nur das, was wir wirklich kennen!!! Das ist in diesem Fall überlebenswichtig.  Verwechslungen mit Maiglöckchen oder Aronstab sind im Ernstfall tödlich!

Aber wenn Ihr diese paar Regeln beachtet, kann man bedenkenlos Bärlauch sammeln und genießen.

Also um zweifelsfrei sicherzustellen, nicht etwas anderes im Korb zu haben, hier die Merkmale auf einen Blick:

Bärlauchblätter haben parallele Blattadern und auf der Rückseite eine „Rippe“ . Wenn Ihr die durchbrecht, knackt es…. IMMER! (Siehe Video unten). Wenn es nicht knackt… im Zweifel: Finger weg!

Verwechslungsgefahr besteht mit Aronstab und Maiglöckchen.

Der Aronstab hat im Unterschied zum Bärlauch eher abgerundete Blätter mit zwei „Zipfeln“. Die Blattnerven sind netzartig und nicht länglich parallel, wie beim Bärlauch.

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Hier mal Aronstab und Bärlauch in einem Bild. Wenn man die beiden so nebeneinander sieht, kein Problem, denn der Unterschied ist schon deutlich. Aber wenn man „großflächig“ erntet, kann leicht ein solches Blatt dazwischen sein.                                               Sicherheitshalber zu Hause noch mal genau ansehen.

 

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Maiglöckchen hingegen wachsen selten in solchen Mengen wie der Bärlauch an einer Stelle. Die Stengel der Maiglöckchen sind rund und stecken immer zu zweit in einem Schaft. Der Bärlauch hat einen auffällig kantigen, dreieckigen Stengel. Meistens kommen die Maiglöckchen auch später als der Bärlauch vor. Aber gerade zum Ende der Bärlauchsaison können auch beide Pflanzen gleichzeitig vorkommen.

Daher bitte  nicht auf den Geruch verlassen, denn einmal Bärlauch angefasst, merkt man im Ernstfall das geruchlose Maiglöckchenblatt nicht mehr.

Wenn Ihr aber die vorgenannten Hinweise beachtet und Bärlauch (genau wie alle Wildkräuter) mit dem Motto der lieben Ursel Bühring erntet:

Schau hin, aber schau GENAU hin!

Dann steht dem Genuß der Bärlauchernte und Bärlauchverarbeitung nichts im Weg.

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Bei uns gibt‘s – Ihr hättet es sicher geahnt – Wildkräuterquark zum Abendessen

Laßt es Euch schmecken!

Eure Sonja

PS: In Naturschutzgebieten ist es generell untersagt, Pflanzen zu entnehmen! In Brandenburg steht der Bärlauch zwar als vom Aussterben bedroht auf der Roten Liste. Das alleine reicht aber leider nicht, für einen gesetzlichen Schutz. Also generell verboten ist es nicht, Bärlauch zu sammeln. Allerdings ist auch alles andere als vernünftig,  in einem stark bedrohten Bestand zu Pflanzen zu entnehmen. Wir wollen doch keine Pflanzen ausrotten und in auf Wochenmärkten oder im Supermarkt, kann man Bärlauch kaufen.

Ich füge Euch die „Rote Liste“als link an.

https://www.berlin.de/senuvk/natur_gruen/naturschutz/downloads/Artenschutz/rotelisten/09_gefaesspflanzen.pdf

…und noch ein PS: ich hab Euch hier auch noch ein kleines (Handy)Video von heute angehängt.

 

 

 

Ein nächster Schritt in Richtung – plastikfreier Einkauf – ist gemacht.

Hallo Ihr Lieben,

geht es Euch aus so, dass Ihr von der Platikflut beim Einkaufen total genervt seid? Ich schon lange und daher versuche ich Platik zu vermeiden wo ich kann.

Ein besonderes Ärgernis finde ich diese dünnen Plastikbeutelchen, in die man sein Obst und Gemüse zum abwiegen reinpackt und danach sofort wieder wegwirft.  Mittlerweile verkaufen ja schon manche Supermärkte solche wiederverwertbaren Beutel. Aber die sind , glaube ich auch aus Plastik und somit habe ich mich bisher verweigert. An der Kasse sind die Menschen dann meist etwas genervt, wenn ich meine ganzen einzelnen Gemüse und Obste im Wagen hab und eines nur mit Kleber versehen auf dem Band liegt. Irgendwie will ich die Aufkleber aber auch nicht auf dem Obst haben und mich hat das alles nicht froh gemacht.

Heute morgen ist mir beim umräumen eine alte Gardine in die Hand gefallen und eine mich sprang es förmlich an, daraus genau solche Gemüse/ Obstbeutel zu nähen. Ja, vermutlich hatten die Idee sicher auch vor mir schon andere Menschen, aber ich freu mich gerade so über meine kostenlosen und umweltschonenden Beutel, dass ich Euch gerne daran teilhaben möchte.

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Ganz einfach, ganz schnell genäht. Dazu muss man echt kein Nähexperte sein!

Die beiden Säckchen werden mich ab jetzt – zusammen mit meinem Stoffbeutel, den ich sowieso IMMER dabei habe – begleiten.

Kommt gut durch den Tag und den Rest der Woche.

Eure Sonja

 

 

Mittagessen im Büro – der tägliche Krampf

Heute mal ein Thema etwas abseits von Kräutern aber in Richtung Ernährung und Nachhaltigkeit.

Mein Alltag ist ja leider nicht nur mit Kräutern gefüllt, sondern auch mit jeder Menge aushäusiger Büroarbeit. Und fast jeden Tag stellt sich die Frage „Was esse ich heute Mittag?“

Mitgebrachte Schnitten… kann ich nicht mehr sehen!

Reste von Gestern …. war leider alles lecker und somit aufgegessen

Imbiss? Tiefkühlpizza? Fertiggerichte?…… geht ja alles schnell, aber……

Kann ich auch nicht mehr sehen, schmeckt mir nicht, produziert einen Haufen Plastikmüll……..

Und jetzt????

Letztens bin ich an verschiedenen Stellen mal über „no time to eat“ gestolpert. Sarah Tschernigow ist Ernährungsberaterin, Buchautorin und Podcasterin.

Die Idee anstelle eines teuren Smoothies mal ein Gläschen Babynahrung zu nehmen, fand ich genial. Total kontrolliert, wenig bis kein zusätzlicher Zucker und – ich trau mich kaum es zu sagen – auch noch lecker. Zudem kein Plastikmüll und das Gläschen kann man wiederverwenden. Da findet sich immer mal was.

Ich habe eines der Ideen mal umgesetzt für unterwegs

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Mais, Kidneybohnen, Kichererbsen – wenn‘s geht natürlich aus dem Glas.

Paprika, Birne, eine halbe Avocado und den Rest Reis eines Kollegen vermischt.

1 Esslöffel Olivenöl, ein bisschen Pfeffer und Salz

fertig!

Die Zubereitung dauert wirklich nur ein paar Minuten, man kann das entweder im Büro schnell zusammen mischen oder 5 Minuten morgens investieren und mitnehmen.

Ich kann euch sagen, ich war lange satt, aber nicht so „angegessen“ wie man wohl in Österreich sagen würde. Satt-Starre oder Suppen-Koma Fehlanzeige!

Noch eine kurze Anmerkung zur Avocado! Ich esse die wirklich gerne, aber „gönne“ sie mir sehr selten! Leider wird für den Avocadoanbau oft entsetztlicher Raubbau an der Natur in den Anbauländern betrieben.

Habt Ihr vielleicht auch ein paar einfache Ideen, wie man möglichst plastikfrei, lecker und schnell mittags oder unterwegs satt wird?

Dann her mit den Rezepten!

Ich freu mich drauf!

Eure Sonja

 

Frühlingsgefühle

Auch wenn es sich Ende Februar nicht so ganz richtig anfühlt, so scheint der Frühling jetzt schon nicht mehr aufzuhalten zu sein.

Zumindest im Hause „Haselnuss“ ist schon ganz schön was los.

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Die Jungs sind schon eine ganze Weile in den Startlöchern.

Jetzt kommen auch langsam die Mädels in die Gänge.11B44B75-DC21-47B6-AB91-92DBA574BDC5

Ist wie bei uns…. die Mädels brauchen manchmal ein bißchen länger, um sich hübsch zu machen und sich auf das Werden als neue Haselnuss-Frucht vorzubereiten. 

Die Haselnuss gehört übrigens zu den einhäusigen Pflanzen. 

Das kann man sich ungefähr so vorstellen wie in einer Großfamilie. Da wohnen Jungs und Mädels in „einem Haus“, also an einer Pflanze. ABER… in getrennten Zimmern, also jeder seine eigen Blüte. 

Nun wollen wir aber möglichst „Inzucht“ vermeiden und die Fortpflanzung mit frischem Genmaterial vornehmen. Daher werden die Jungs als erstes reif und dann erst die Mädels. Die Großfamilie am Nachbarbusch ist vielleicht etwas früher oder etwas später dran und dann passt es mit den frischen Genen und den neuen Haselnüssen.

Aber das ist nicht bei allen Pflanzen so. 

Es gibt auch zweihäusige Pflanzen. Da ist alles „ordentlich“ getrennt, wie im Kloster oder einem katholischen Internat. Da wohnen die Jungs und die Mädels in jeweils eigenen Häusern. 

Als Beispiele hätte ich hier den Sanddorn oder die Brennnessel anzuführen. 

Da brauch man auf jeden Fall männliche UND weibliche Pflanzen, wenn es mit dem Ertrag was werden soll. 

Und da die Natur ja enorm einfallsreich ist, gibt es noch die zwittrigen Blüten.

Hier sind Jungs und Mädels in einer Blüte zusammen. 

Auch hier werden die Geschlechter nacheinander reif, um möglichst die Selbstbestäubung zu vermeiden. Da kommen dann die Bienen oder andere Bestäuber ins Spiel.

Hier sind es z.B. die meisten Obstsorten, für die diese Variante gilt.

ABER…. es gibt im Pflanzenreich natürlich noch weitere „Spielarten“.

Die frühen Blüher sind manchmal auch auf die ungeschlechtliche Fortpflanzung angewiesen. Wenn der Frühling kalt und „usselig“ ist, so dass keine Bestäuber fliegen, muss man sich als Pflanze was anderes einfallen lassen, um die Erhaltung der Art zu sichern. Dann vervielfältigen sich die Pflanzen ungeschlechtlich und „klonen“ praktisch die Mutterpflanze für die nächste Generation. Aussterben oder Fortbestand kann ja nicht vom Frühlingswetter abhängig gemacht werden. 

Ja, da ist die Natur echt einfallsreich. 

Also habt Ihr jetzt einen kleinen Einblick in das „Liebesleben“ der Pflanzen bekommen.

Geht raus und schaut mal, ob Ihr die leuchtenden Haseljungs und die kugeligen Haselmädels mit der frisch frisierten Tolle findet. 😉

Viel Spaß dabei,

Eure Sonja 

Bunte Kissen – mit und ohne Kräuterduft

Heute möchte ich Euch an einem neuen Projekt von mir teilhaben lassen. 

Vor längerer Zeit hab ich eine Nähmaschine geschenkt bekommen und von anderer Seite gab es einen Sack voll alter Leinenbettwäsche.

Vor Weihnachten hatte ich schon aus alten Hemden meines Mannes, ein paar einfache Duftkissen genäht. 

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Das hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich jetzt mal ein paar Kreationen ausprobiert habe. 

In meinem Freundeskreis gibt es ein paar Neuankömmlinge auf dieser Welt und da war es mir ein Bedürfnis mich ein bisschen auszutoben.

Inspiriert von verschiedenen Internetseiten und Vorlagen habe ich mich als Erstes an die Kuschel-Fische gewagt. Diese sind aus alter Bettwäsche entstanden, die somit ein zweites Leben als Kuscheltier bekommen hat. Die Gartennachbarin, von der die Bettwäsche stammt, meinte dass die Bettwäsche mindestens 40 Jahre alt ist. Stammt nämlich noch von ihren Kindern und der „Kleine“ wird in diesem Jahr 42. Ich habe mich jedenfalls sehr über den tollen Stoff gefreut und hoffe, die Kinder mögen ihre neuen Gefährten auch. 

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Gefüllt habe ich die Fische mit Füllwatte in Bio Qualität. Somit sind die Tierchen auch waschbar. 

 

Die Guten-Nacht-Katzen habe ich selber „entworfen“. 

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Das ist absolut „Sonja-Style“ wie meine liebe Freundin Carina Frister, (Kräuter-pädagogin BNE aus dem Vogtland – www.carinas-wald-und-wiesenkueche.de ) zu sagen pflegt. 

Für die Katze habe ich tatsächlich auch das „Schnittmuster“ ohne direkte Vorlage selber gemacht.  Das ist alles nicht ebenmäßig und die Tiere sehen alle anders aus. Aber ehrlich gesagt, gefällt mir das gerade sehr. Wir Menschen sehen ja auch nicht alle gleich aus.  Das „Gesicht“ ist aufgestickt, damit die Zwergies eventuell aufgenähte Knöpfe o.ä. nicht abfriemeln und dann verschlucken können. Sieht nicht ganz so schön aus, ist aber auf jeden Fall sicherer. 

Der Stoff ist ein altes Oberteil von mir. Da hatten sich ein paar Löcher eingefunden. Ich mag aber diesen weichen Stoff und konnte das Teil nicht sofort wegwerfen. Somit hat auch dieses Kleidungsstück ein zweites Leben. 

Gefüllt sind die Katzen ebenfalls mit ein bisschen Füllwatte, aber auch mit beruhigenden Kräutern. In diesem Fall Lavendel, Melisse und Rosenblätter. 

Für die Schäfchen-Wolke musste ein altes Hemd von meinem Mann dran glauben. Abgewetzte Kragen sind für mich kein Grund, gleich wieder alles zu entsorgen. Manchmal liegen solche Sachen schon eine Weile rum, aber wie ihr seht, kommt irgendwann die Idee.

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Den Schnitt für die Wolke findet man bei Pinterest.  Das Schäfchen hatte ich noch in meiner Bastelkiste. 

Gefüllt ist es  – Ihr ahnt es schon – ebenfalls mit Füllwatte, sowie Lavendel, Melisse und Rosenblättern. 

Dieses Wölkchen ist aber ausnahmsweise nicht für die Zwergies gedacht, sondern für eine liebe Freundin, die manchmal nicht so gut schläft. 

Wenn der Kopf in der Nacht keine Ruhe geben will, können Lavendel, Melisse und Rosendüfte beruhigend wirken. 

Eine Anmerkung zu den Füllmaterialien.

Bei der Watte schaue ich, dass ich Bio-Qualität bekomme. Ich möchte möglichst nicht, dass irgendwelche Schadstoffe „ausgasen“. Die Kissen liegen ja mit den Personen ggf. im Bett oder werden rumgeschleppt. Also lange Kontakte. Zudem ist die Watte waschbar. Wenn es also Kuscheltiere sind, die mal irgendwann nicht mehr „lecker“ aussehen, kann man diese getrost in die Waschmaschine hauen.

Wenn diese Näh-Fieber anhalten sollte, werde ich mit Wolle experimentieren. Dann ist das ganze zwar nicht mehr für die Waschmaschine geeignet, aber noch natürlicher. 

Da mein Garten nur begrenzte Kapazitäten hat und ich ausser Kräutern auch noch was anderes anbauen muss, kaufe ich die meisten Kräuter ein. 

Kräuter Kühne ist da meine erste Wahl. Wenn dort mal ein Mangel sein sollte, ist der zweite Weg, die Apotheke. Da habe ich lange gesucht, denn nicht alle Apotheken führen noch lose Kräuter. 

Achtet am Besten darauf, ob die Apotheke noch Tees mischt. Dann sollten die Bestände in der Regel frisch sein. 

Liebe Grüße

Eure Sonja

Kampf der Erkältung …. nächste Stufe – Honig-Zwiebel-Sirup

Naja, leider hat es nicht so ganz geklappt, mit der Erkältungsabwehr. Die Nase ist zu und es wird wohl auch noch etwas hustig werden. Fühlt sich jedenfalls so an.

ABER….. da hab ich doch noch ein bisschen was aus der „Grünen Hausapotheke“ im Köcher.

Nämlich Zwiebelsirup mit Honig.

Dazu schneide ich eine kleine Zwiebel in Würfelchen und gebe reichlich zwei Teelöffel Honig dazu. Es entsteht sehr schnell ein Sirup, von dem man mehrmals täglich ein Teelöffelchen einnimmt.

Den Rest des Wochenendes werde ich mit ganz viel Tee, Ingwer-Shots und Zwiebelsirup ganz in Ruhe im Bett bzw. auf dem Sofa verbringen.

Ein ganz wichtiges Mittel bei Erkältungen ist einfach auch Ruhe, Ruhe, Ruhe.  Viel Tee trinken und viel schlafen.

Am Montag bin ich dann sicher wieder fit.

Ein erholsames Wochenende wünscht Euch

Eure Sonja